Dr. Markus Flik, Vorsitzender der Geschäftsführung der Behr GmbH & Co. KG:
Vor einiger Zeit wurde ich auf einer Veranstaltung gefragt, warum sich Behr Jahr für Jahr besser als die Wettbewerber entwickelt. Ich begann nachzudenken. Unsere Produkte? Spielen eine wichtige Rolle. Unser Know-how und unsere Prozesse? Auch wichtig. Die Menschen bei Behr? Noch wichtiger. Aber was hält das alles zusammen? Es ist die innere Kraft, die in unserer Firma steckt, die uns die Herausforderungen bewältigen lässt. Die uns nie aufgeben lässt, und die es uns ermöglicht, scheinbar Unmögliches zu bewerkstelligen. Diese innere Kraft fußt auf unserer Unternehmenskultur, auf unserer „kulturellen Fitness".
Über allem steht die Unabhängigkeit unserer Firma. Nur sie ermöglicht uns, frei von fremden Einflüssen unsere Behr-Kultur zu leben. Diese besondere Kultur erlaubt uns, engagierte und qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und bei uns zu entwickeln. Und sie erlaubt uns, Kooperationen mit Partnern überdurchschnittlich erfolgreich zu betreiben. So entstehen Höchstleistungen, die uns profitables Wachstum ermöglichen. Profitables Wachstum, d. h. wirtschaftlicher Erfolg, ist die Basis unserer Unabhängigkeit. Und so schließt sich der Kreis: Die Behr-Kultur ist Ursache und Folge der Unabhängigkeit unserer Firma.
Im Zentrum stehen unsere Kunden. Unser wirtschaftlicher Erfolg und unsere Unabhängigkeit machen uns zu einem verlässlichen Partner für sie. Sie spüren unsere Kultur und arbeiten gern mit uns als Performance Partner zusammen. Unsere engagierten und qualifizierten Mitarbeiter und Partner stehen für die Tiefe und Breite unserer Kompetenz bei Komponenten, Modulen und Systemen. Die Kunden spüren die Behr-Kultur durch unsere Leistung.
Damit ist klar: Die Behr-Kultur ermöglicht Höchstleistungen durch
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Unternehmertum und Kreativität
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Disziplin und Professionalität
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gemeinsames Handeln und Teamgeist
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Respekt vor dem Einzelnen
und ist damit Grundlage unseres Erfolgs.
Woraus besteht unsere Kultur? Aus
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dem Behr Way, also wie wir tagtäglich zusammenarbeiten
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unseren Werten, die unser Handeln leiten
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unserem Führungsmodell, das sich aus
den Grundsätzen
der Führungspersönlichkeit und
den Führungsaktionen
zusammensetzt.
Diese Beschreibung unserer Kultur wurde von über 100 Mitarbeitern und Führungskräften erarbeitet, beim Group Forum 2006 verabschiedet und liegt Ihnen nun vor. Hierzu zwei Anmerkungen:
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Es gibt Punkte, die wir bereits zu 100 Prozent bei Behr leben. Es gibt aber auch Stellen, wo wir noch besser werden müssen. Wir alle sind gefordert, darüber nachzudenken und uns gegenseitig Rückmeldung zu geben, wie wir dahin kommen.
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Der Schlüssel zur erfolgreichen Umsetzung unserer Kultur ist nicht das geschriebene Wort, sondern das Maß, in dem das Geschriebene gelebt wird – nachhaltig, von jedem Einzelnen von uns, jeden Tag aufs Neue. Auch dafür sind offene Rückmeldungen das A und O.
Unsere Firma steht im Wettbewerb mit finanzstarken Großkonzernen und in Teilbereichen mit agilen Mittelständlern. Und unsere Firma verändert sich: der große Schritt in Nordamerika, der Ausbau in Osteuropa und Südafrika, der Aufbau in Indien, China und Japan. Und die Ausweitung unseres Produktprogramms. Alles sehr gute Gründe, unsere Kultur zum jetzigen Zeitpunkt zu schärfen und weiterzuentwickeln.
Hinzu kommt, dass wir inzwischen eine Größe und weltweite Präsenz erreicht haben, die gewisse Strukturen erfordert, wie sie auch in Großkonzernen zu finden sind. Andererseits müssen wir darum kämpfen, die Vorteile eines mittelständisch geprägten Unternehmens, also Geschwindigkeit, Flexibilität und Pragmatismus, bestmöglich zu erhalten. Diesen goldenen Mittelweg soll unsere Kultur beschreiben.
Diese Kultur ist keine Blaupause, die global identisch gelebt werden muss. Es wird und es soll lokale Ausprägungen geben. Aber passend zum lokalen Umfeld sollten unser Behr Way, unsere Werte und unser Führungsmodell erkennbar sein.
Die Behr-Kultur ist die Klammer, die unsere wachsende Firma zusammenhält. Lassen Sie uns daran arbeiten, dass das hier Beschriebene Wirklichkeit wird. Es lohnt sich, dass wir uns alle dafür einsetzen, diese Arbeitswelt zu erhalten. Und lassen Sie uns dort anfangen, wo der Schlüssel zur Umsetzung liegt: bei uns selbst.
Stand: März 2007